Beim VDMA-Netzwerktreffen am 25. November in Rheinböllen wurde klar: Automatisierung ist der Schlüssel für echte Kreislaufwirtschaft. Genau hier setzt die HAHN Automation Group an – mit starkem R&D-Know-how im Recycling.
VDMA-Netzwerktreffen in Rheinböllen: Austausch zur Kreislaufwirtschaft
Am Dienstag, den 25. November, richtete die HAHN Automation Group am Hauptsitz in Rheinböllen ein VDMA-Netzwerktreffen zum Thema „Vom Altgerät zur Ressource – Automatisierung als Schlüssel“ aus. Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie und Forschung kamen zusammen, um aktuelle Entwicklungen im nachhaltigen Recycling zu beleuchten und konkrete Wege in Richtung industrieller Kreislaufwirtschaft zu diskutieren.
Der Tag startete mit Fachvorträgen zu Branchentrends und Recyclingtechnologien. Im Anschluss erhielten die Gäste bei einem Rundgang durch unser Werk Einblicke in unsere Technologien, Prozesse und Arbeitsumgebungen. Am Nachmittag stand die automatisierte Demontage im Mittelpunkt, vertieft durch praxisnahe Workshops und intensive Diskussionen. Der offene Dialog und die konstruktive Atmosphäre haben deutlich gemacht, wie wichtig Vernetzung und gemeinsame Lösungen für die nächsten Schritte in der Recyclingautomatisierung sind. Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im VDMA-Netzwerk.
Recycling als Zukunftsfeld unserer R&D
Das Treffen greift ein Feld auf, das bei HAHN seit Jahren strategisch verankert ist: Recycling als Automatisierungsaufgabe der Zukunft. Unsere R&D entwickelt Technologien und Konzepte, mit denen Systeme aus energie- und rohstoffkritischen Zukunftstechnologien effizient demontiert und ihre Wertstoffe gezielt zurückgewonnen werden können. So entstehen Prozesse, die Kreislaufwirtschaft nicht nur ökologisch sinnvoll machen, sondern auch industriell skalierbar und wirtschaftlich tragfähig.
Dabei forschen wir entlang verschiedenster Produktwelten und Materialströme. Ob Batteriesysteme, Solarpanels oder andere ressourcenintensive Zukunftstechnologien – unser Anspruch ist, die automatisierte Demontage und Materialtrennung so weiterzuentwickeln, dass Kreisläufe geschlossen und Rohstoffe langfristig gesichert werden können.
DemoRec: Automatisierungslösungen für Batterierecycling
Ein aktuelles Beispiel für dieses Know-how ist unser Forschungsprojekt im Rahmen des BMBF-Dachkonzepts Batterieforschung, das seit Herbst 2023 läuft. Gemeinsam mit Partnern wie VW, BASF und der RWTH Aachen arbeiten wir daran, die automatisierte Demontage von Lithium-Ionen-Batterien deutlich zu verfeinern. Im Kern geht es darum, Batterien sicher und reproduzierbar in ihre Einzelteile zu zerlegen, um wertvolle Rohstoffe wie Lithium, Kobalt oder Nickel gezielter zurückzugewinnen.
Gleichzeitig liefert die Demontage wichtige Erkenntnisse für die Zukunft: Wenn klar wird, welche Bauweisen besonders gut automatisiert zerlegt werden können, lassen sich daraus Ansätze ableiten, wie Batterien künftig nachhaltiger und recyclingfreundlicher konstruiert werden sollten. Denkbar sind etwa modularere Designs, bei denen einzelne Komponenten einfacher entnommen und anschließend effizienter wiederverwertet werden können. So verbindet das Projekt industrielle Recyclingpraxis mit einem starken „Design-for-Dismantling“-Gedanken.
Weitere Hintergründe und Projekt-Details sind in unserer Case Study zum DemoRec-Projekt zusammengefasst: Case Study Batterierecycling – DemoRec-Projekt
„We are sustainable.“ – Nachhaltigkeit als Leitlinie
Dass wir Recyclingautomatisierung so konsequent vorantreiben, ist Ausdruck unseres Unternehmenswerts „We are sustainable.“ Nachhaltigkeit bedeutet für uns, wirtschaftliche, soziale und ökologische Verantwortung zusammenzudenken und in den Kern unserer Innovationsarbeit zu integrieren. Mehr zu unseren Unternehmenswerten finden Sie hier:
Qualität & ESG – Unsere Werte


